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  IESA e.V.
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Internationale Entwicklung und Soziale Arbeit (IESA e.V.)

Aus der Zusammenarbeit der Arbeitsstelle Dritte Welt der Fachhochschule Düsseldorf mit nicaraguanischen Nicht-Regierungs-Organisationen ging 1992 der Verein "Internationale Entwicklung und Soziale Arbeit (IESA) e.V." hervor. Schwerpunkt ist seit 1998 die Unterstützung von arbeitenden Kindern und Jugendlichen in Nicaragua und Bolivien mithilfe von Stipendien, damit sie die Schule besuchen können.

Die beiden Länder zählen zu den ärmsten auf dem Kontinent. Viele Kinder sind gezwungen arbeiten zu gehen, weil das Einkommen der Eltern nicht ausreicht. Ein Teil des Einkommens wird oft dafür verwandt, dass die Kinder eine Schule besuchen können. Paradox: Kinder müssen arbeiten, um sich die Schule leisten zu können; gleichzeitig hindert die Arbeit sie daran, die Schule zu besuchen.

Damit Kinder nicht für ihre eigene Schulbildung arbeiten müssen, hat IESA das Stipendienprogramm zusammen mit den nicaraguanischen und bolivianischen Partnern entwickelt. Vorrangig wird Grundschulbildung und Bildung für Mädchen gefördert.

Globales und interkulturelles Lernen

Gleichzeitig widmet sich IESA der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Schwerpunkte dabei sind arbeitende Kinder und Strasssenkinder, sowie die soziale und politische Situation in Nicaragua und Bolivien. Neben der Erstellung von Druckwerken ragen vor allem die beachtlichen Fotoausstellungen von Alexandra Höner heraus, die sie mit IESA zusammen entwickelte. U.a. wurde eine der Ausstellungen im Düsseldorfer Landtag gezeigt. Kultur spielt als Informationsträger für IESA eine große Rolle: neben Musik- und Theateraufführungen von Kinder- und Jugendensembles aus Lateinamerika bietet IESA stets eigene kulturpädagogische Projekt für Kinder und Jugendliche hier in Deutschland zu entwicklungspolitischen Themen an.

Studierende der HS Düsseldorf arbeiten in Projekten

In Zusammenarbeit mit dem Verein IESA bietet die HS Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, seit 1992 Praktikaplätze in nicaraguanischen Projekten an. Nach und nach wurde das Angebot erweitert; heute stehen den Studierenden Arbeitsmöglichkeiten zusätzlich in La Paz/ Bolivien, Mpumalanga/ Südafrika und Bangalore/ Indien zur Verfügung. Mehr als 300 StudentInnen haben seither die Möglichkeit einer mehrmonatigen Mitarbeit in den Nichtregierungsorganisationen (NGO) genutzt und mit Straßenkindern, HIV-Waisen, Gehörlosen oder sonstigen Kindern pädagogisch gearbeitet. Beide Seiten werden dadurch bereichert: die StudentInnen lernen soziale Arbeit in einem für sie bisher fremden Kulturkreis kennen; die NGOs können von den methodischen Kompetenzen im Bereich sozialer und pädagogischer Arbeit von den Studentinnen profitieren.

Einige Studierende haben nach diesem Praktikum ihre berufliche Perspektive in der Entwicklungszusammenarbeit gefunden. Dazu Eva-Maria Rupprecht, heute Mitarbeiterin einer deutschen NGO und ehemalige Praktikantin der FHD in Bolivien: "Rückblickend lässt sich sagen, dass ich in diesem Auslands-Praxissemester wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, die ich als Ergänzung zur theoretischen Ausbildung, dem Studium, für unbedingt erforderlich und notwendig erachte und nur allen Studierenden empfehlen kann. Aus meinen in Südamerika gemachten Erfahrungen ergab sich für mich als logische Konsequenz, dass ich 2004 durch mehrere asiatische Länder gereist bin und seit August 2005 als Entwicklungshelferin für eine deutsche NGO in Sri Lanka mit Kindern und Jugendlichen sowie Überlebenden der Tsunami-Katastrophe arbeite."

Vereins-Satzung

Unsere Satzung können Sie hier als PDF herunterladen.